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Optimierter Produktwert

Produkte, Prozesse und Dienstleistungen mit Spezifikationen, die tief in den Unternehmensabläufen verwurzelt sind, entstehen aus langjähriger Erfahrung, umfangreichem Know-how, bewährten Vorgehensweisen und einer soliden Wissensbasis.

Konkurrierende Anbieter aus aufstrebenden Märkten destabilisieren diese festgefügte Ordnung durch Angebote, die nicht nur kostengünstiger, sondern möglicherweise auch einfacher konzipiert oder ausgestattet bzw. sehr viel feiner differenziert oder individueller gestaltet sind. Gleichzeitig kommen auch Premium-Angebote auf den Markt und treffen dort auf bereitwillige Käufer, wodurch viele Hersteller gleich an zwei Fronten in Bedrängnis geraten.

Aus dieser Problematik heraus ergeben sich zahlreiche Fragen zu klassischen Produkt-, Prozess- und Dienstleistungsangeboten: Welchen Mehrwert haben ihre Merkmale für den Verbraucher? Wird das betreffende Merkmal vom Verbraucher tatsächlich positiv bewertet? Ist es korrekt positioniert (Einstiegs-/Premium-Segment)? Leidet das Angebot unter Overengineering, Überspezifizierung oder mangelnder Risikobereitschaft? Weist es zu viel unerwünschte Komplexität oder nicht wertgeschätzte Diversität auf? Ist es zu speziell?

Roland Berger ermutigt seine Kunden darin, ihre Produkt-, Prozess- und Dienstleistungsangebote neu zu durchdenken, und unterstützt sie dabei, sich von vorgeformten Ideen zu lösen, die Kreativität ihrer Teams für wettbewerbsfördernde Angebote einzusetzen und dem Management ausgewogene Entscheidungen zu ermöglichen, die die Balance zwischen wirtschaftlichen Erwägungen, Risikobereitschaft und Kundenzufriedenheit halten. Ergebnis dieser Hilfestellung sind oft TCO-Verbesserungen in zweistelliger Höhe.

Produktangebotsstrategie

Unsere Expertenmeinung


Jun Shen
Jun Shen
"Die Produktportfolios vieler Unternehmen machen keinen allzu schlüssigen Eindruck. Diese Inkonsistenz ist größtenteils darin begründet, dass über Investitionen in die Produktentwicklung von Fall zu Fall entschieden wird. Wenn versucht wird, das Portfolio mit einem Top-Down-Ansatz an strategische Ziele anzupassen, offenbart sich nur allzu oft eine Diskrepanz zwischen der Geschäftsstrategie und dem jeweiligen Produktportfolio.

Roland Berger unterzieht das Produktportfolio einer ganzheitlichen Analyse und hilft seinen Klienten dabei, die Verknüpfung zwischen ihrer Strategie und ihrem Portfolio zu optimieren. Dieser Ansatz erzielt Umsatzwachstum und wirkt sich positiv auf die Unternehmensbilanz aus."
 

Die Schlüsselfragen

  • Wie lässt sich ein Produktportfolio entwickeln, mit dem das übergeordnete strategische Ziel realisiert werden kann?
  • Wie lauten die Anwendungsmärkte für die betreffenden Produkte? Wie lassen sich diese Märkte am besten priorisieren? Wie lautet die Wettbewerbspositionierung des Produkts, und wie attraktiv sind die Märkte?
  • Wie sieht die Produktstrategie für die einzelnen Marktsegmente aus? Wie lautet der Produktentwicklungsplan insgesamt (entsprechend der Marktpriorität)?
  • Wie können architekturübergreifende Optionen am besten in die Produktstrategie aufgenommen werden (z.B. Plattform, Modularität)?

Die Ergebnisse

  • Höheres Wachstumspotenzial durch ein optimiertes Produktangebot für eine größere Zahl an Marktsegmenten
  • Ertragssteigerung durch ein besseres Produktportfolio mit geringerem Komplexitätsgrad

Design-to-value

Unsere Expertenmeinung


Oliver Knapp
Oliver Knapp
"Produkte, Prozesse und Dienstleistungen mit Spezifikationen, die tief in den Unternehmensabläufen verwurzelt sind, entstehen aus langjähriger Erfahrung und umfangreichem Know-how. Konkurrierende Angebote aus Schwellenländern destabilisieren diese festgefügte Ordnung: Sie sind nicht nur kostengünstiger, sondern auch einfacher konzipiert oder ausgestattet bzw. sehr viel feiner differenziert oder individueller gestaltet.

Gleichzeitig kommen Premium-Angebote auf den Markt und treffen dort auf bereitwillige Käufer, wodurch viele Hersteller gleich an zwei Fronten in Bedrängnis geraten. Mit dem Design-to-Value steht hier ein Ansatz zur Verfügung, der das Unternehmensangebot genau unter die Lupe nimmt, um so zu ermitteln, was die Kunden tatsächlich wertschätzen und wie der Preis, den sie zu zahlen bereit sind, mit minimalem Kostenaufwand erzielt werden kann.

Roland Berger unterstützt seine Klienten dabei, vorhandene Produkt- und Prozessspezifikationen zu hinterfragen und Hebel zur Kostensenkung und Wertsteigerung aufzudecken."
 

Die Schlüsselfragen

  • Welche Merkmale bevorzugen die Kunden? In welcher Reihenfolge? Zu welchen Kosten?
  • Was treibt die Kosten in die Höhe, und wie kann dies bereits im Vorfeld verhindert werden?
  • Welche Alternativen zur Optimierung der Produktkosten/-performance gibt es?
  • Welche Alternative wird von den Kunden positiv wahrgenommen und maximiert gleichzeitig die Profitabilität?

Die Ergebnisse

  • Produkte, die eine hohe Kundenzufriedenheit erzielen und dennoch die Profitabilität steigern
  • Nachhaltiges Produktwertmanagement im gesamten Unternehmen

Modularisierung / Kommunalität

Unsere Expertenmeinung


Sébastien Amichi
Sébastien Amichi
"Kommunalitätsmanagement bezeichnet die Kunst, mit einem Maximum an wiederverwendeten Elementen völlig unterschiedliche Produkte herzustellen. Ein extremes Beispiel hierfür ist das Küchenmobiliar von IKEA, das anhand eines sehr stark standardisierten Konzepts (Modulbauweise, Standardkomponenten etc.) eine ungeheure Vielzahl an verschiedenen Formen ermöglicht. Leider ist nur allzu häufig das Gegenteil anzutreffen: Produkte, die nahezu identisch sind, aber dennoch komplett unterschiedliche Bauteile verwenden. Mitunter verbirgt sich dahinter sogar eine Firmenkultur, die ihren Produkten das Prädikat "maßgeschneidert" verleiht. In den globalisierten Märkten und der Wettbewerbssituation des 21. Jahrhunderts ist dieser Ansatz nicht länger zu vertreten. Er ist zu teuer, bietet keine ausreichende Qualitätsgarantie und resultiert in einer viel zu langen Markteinführungszeit.

Roland Berger ermittelt, wie das betreffende Produktangebot modularer gestaltet werden kann und wie sich die Modularität über die ganze Palette an Varianten erhöhen lässt. Darüber hinaus unterstützen wir Unternehmen bei der Umsetzung der resultierenden organisatorischen Anpassungen sowie der Verfahren, die notwendig sind, um den mit der neuen Produktphilosophie einhergehenden Managementwandel in die Wege zu leiten."
 

Die Schlüsselfrage

  • Wie kann die Produktpolitik als Differenzierungsmerkmal dienen (höhere Qualität und Komplexität, kürzere Markteinführungszeit etc.)?
  • Wie kann der Umfang bzw. die Anzahl von Plattformen am besten identifiziert/strukturiert werden, um den Marktanforderungen gerecht zu werden?
  • Wie lassen sich klar umrissene Module, die ein hohes Maß an Flexibilität und stabile Schnittstellen innerhalb einer jeden Plattform unterstützen, am besten definieren? Welche Merkmale gehören zum Standardrepertoire, welche sollten als Option oder Sonderanpassung angeboten werden?
  • Welche Organisationsform und welche Prozesse werden benötigt, um die Modul-/Plattformentwicklung zu unterstützen?

Die Ergebnisse

  • Kürzere Vorlaufzeiten (>20%)
  • Mehr Produkteinführungen (+40%-60%) bei gleichem Ressourcenaufwand
  • Geringere Gesamtkosten
  • Höhere Qualität

Komplexitäts- / Diversitätsoptimierung

Unsere Expertenmeinung


Max Blanchet
Max Blanchet
"Während Diversität den Kunden Mehrwert und Differenzierung bietet, führt Komplexität zu Zusatzkosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Anhand seines Komplexitätskostenmodells (CCM) ermittelt Roland Berger die komplexitätsbedingten Kosten über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg und weist sie den jeweiligen Varianten zu."
 

Die Schlüsselfragen

  • Wo gibt es Komplexität innerhalb des Unternehmens?
  • Wie kann positiv wahrgenommene Diversität von verborgenen technischen oder betriebswirtschaftlichen Proliferationseffekten unterschieden werden?
  • Wie können Komplexitätskosten über den gesamten Produktzyklus modelliert und quantifiziert werden (Variantenbäume, Teileanzahl etc.)?
  • Wie lauten die Ursachen und Antriebsfaktoren für Komplexität? Welche dieser Ursachen und Faktoren lassen sich ausschalten bzw. reduzieren?
  • Welche Hebel könnten zur Komplexitätsverringerung angesetzt werden?
  • Wie lässt sich die Kommunalität am besten steigern?

Die Ergebnisse

  • Gemeinsame Komplexitätsdefinition
  • Modell/Tool zur Komplexitätsquantifizierung
  • Evaluierung des Potenzials für die Komplexitätsminderung
  • Definition eines Optimierungsplans (ca. 15%-30% niedrigere Komplexitätskosten)

Video

Oliver Knapp erläutert unseren Ansatz zu einem optimierten Produktwert.>> (in Englisch)  

Lernen Sie unseren IPE-Ansatz zur Reduzierung von Produktkomplexität kennen. >> (in Englisch)  

Publikationen

think: act CONTENT "Product Value Management"

think: act CONTENT, 2013

Erste Unternehmen haben bereits begonnen, die Erwartungen ihrer Kundengruppen sehr viel stärker in der Produktentwicklung zu berücksichtigen. Wir haben unsere branchenübergreifende Erfahrung genutzt, um das Konzept des Product Value Management (PVM) zu entwickeln …  >>

 
Mastering product complexity

Studie (nur in Englisch verfügbar), 2012

Der zunehmende Wettbewerb und die starke Expansion in globale Märkte haben dazu geführt, dass sich die Produktvielfalt in den letzten 15 Jahren mehr als verdoppelt hat …  >>

 
Modular Products

Studie (nur in Englisch verfügbar), 2012

Modularisierung ist ein wichtiges Thema und eröffnet die Möglichkeit zu Umsatzwachstum in Schwellenländern …  >>

 
SMART products for profitable growth in low-/mid-end segments

Summary (nur in Englisch verfügbar), 2011

To profitably grow in low-/mid-end segments, mechanical engineering companies need to develop SMART products. We offer a comprehensive method toolbox to support the design of SMART products at the right cost …  (PDF, 1439 KB)