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Internationale Restrukturierungsstudie 2012

Im Juni und Juli 2012 hat Roland Berger Strategy Consultants bereits zum achten Mal seit 2001 die Studie über Trends in der Restrukturierung durchgeführt. Weltweit wurden Vorstände und Geschäftsführer von ca. 5.000 Unternehmen aus verschiedenen Branchen mit einer Rücklaufquote von ca. 12% befragt. Ziel der Studie war es zu erfahren, wie Führungskräfte angesichts der aktuellen Staatsschuldenkrise ihre Unternehmen auf mögliche Szenarien wie einen erneuten wirtschaftlichen Abschwung oder den Austritt einzelner Staaten aus der europäischen Währungsunion vorbereiten. Die wesentlichen Studienergebnisse werden in vier Regionen zusammengefasst: Nordwest-Europa, Südwest-Europa, Zentral- und Mitteleuropa und Japan (Exkurs).

Ein Großteil der europäischen Unternehmen erwartet 2012 eine Stagnation der Wirtschaft. Japanische Unternehmen rechnen sogar fest mit einer Rezession in ihrem Land. Als Hauptrisiko wird der Nachfragerückgang der privaten Haushalte gesehen. Aber auch der Mangel an qualifizierten Fachkräften, die Probleme der Eurozone und unzureichende Finanzierungsmöglichkeiten behindern das Wachstum. Dagegen rüsten sich viele der befragten Unternehmen in Europa und Japan – etwa ein Drittel hat bereits Vorkehrungen für eine mögliche Auflösung der Eurozone getroffen oder plant, es zu tun.

Dabei setzen zwei Drittel der Befragten vor allem auf Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramme, um sich gegen mögliche Finanz- und Personalengpässe zu rüsten. Die konsequente Umsetzung der geplanten Restrukturierungsmaßnahmen ist wichtig, um den Unternehmenserfolg zu sichern.

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