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ESUG-Studie 2012 (Gesetz zur Erleichterung der Sanierung von Unternehmen)

2012

Diese Umfrage von Roland Berger Strategy Consultants und Noerr zeigt, dass erste Praxiserfahrungen mit dem neuen Insolvenzrecht ESUG weitgehend positiv sind.

Das Gesetz zur Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG), das am 1. März 2012 in Kraft getreten ist, soll die Rahmenbedingungen für die Sanierung notleidender Unternehmen verbessern. Dabei stärkt das ESUG die Gläubigerinteressen, unterstützt das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung (Schutzschirmverfahren) und erleichtert das Planverfahren.

Bis heute wurden bereits mehr als 500 Insolvenzverfahren unter dem ESUG initiiert – rund 40 Prozent der Befragten ziehen eine erste positive Bilanz: Unternehmensliquidationen seien seltener notwendig. Allerdings sehen viele noch Nachbesserungsbedarf beim neuen Gesetz, wie etwa bei der steuerlichen Behandlung von Debt-to-Equity-Swaps, bei denen die Forderungen von Gläubigern in Gesellschaftsanteile umgewandelt werden.

Problematisch sind auch die hohen Anforderungen an die Anträge für die Eigenverwaltung. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der "ESUG-Studie 2012 – Erste Praxiserfahrungen mit der neuen Insolvenzordnung".

2.800 Entscheider, darunter Gläubiger, Insolvenzverwalter, Rechtsanwälte, Richter, Investoren und Manager, wurden zu ihren Erfahrungen zum neuen Insolvenzrecht befragt.

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