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Carve-outs

2012

Im Verlauf von Carve-outs sind verschiedene organisatorische, gesellschaftsrechtliche und vertragliche Maßnahmen zu treffen, um die Voraussetzungen für die Selbständigkeit eines Geschäftsbereichs zu schaffen. Nach der Entflechtung kann der neu formierte Geschäftsbereich zunächst als eigenständige Einheit von der Mutter gelöst werden. Im nächsten Schritt wird dann die Form der Verselbstständigung festgelegt – zum Beispiel durch einen Börsengang, einen Spin-off oder einen Verkauf an einen Finanzinvestor oder einen strategischen Käufer.

Ausnahmslos gilt für Carve-out-Programme: Zum einen verursachen sie einmalige sowie wiederkehrende Transaktionskosten. Zum anderen führen sie dazu, dass Teile der Organisation für eine gewisse Zeit mit der Separierung beschäftigt sind. Diese "Nebenbeschäftigungen" können viele Mitarbeiter von ihren eigentlichen Kernaufgaben abhalten, etwa von der Produkt- oder Marktentwicklung. Es gibt zahlreiche erfolgreiche Beispiele für das Management der Mammutaufgabe von Carve-out-Transaktionen, aber auch immer wieder dieselben, eigentlich vermeidbaren sieben Fehler.

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