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Roland Berger-Studie zur Stahlbranche

2014

Die weltweite Stahlindustrie leidet seit Jahren an Überkapazität. Waren 2007 weltweit noch knapp 1,6 Milliarden Tonnen Stahl verfügbar, so waren es 2013 schon über 2 Milliarden Tonnen. Doch die weltweite Nachfrage nahm im gleichen Zeitraum nur leicht zu – die Schere zwischen Kapazität und Nachfrage gerät so immer stärker auseinander. Preisverfall, ein hoher Margendruck und das wachsende Preisgefälle zwischen Stahl aus westlichen Ländern und günstigerem Importstahl spitzen die angespannte Lage in der Industrie zu.

Auf diese Marktentwicklung reagieren Unternehmen immer nach dem gleichen Muster: Mit Werksschließungen, Entlassungen oder Verkäufen von Vermögensteilen versuchen sie schnelle Kostensenkungen zu erzielen. Doch damit können die aktuellen Marktherausforderungen nicht langfristig bewältigt werden. In der neuen Studie "Challenging Conventional Wisdom in Steel" untersucht Roland Berger Strategy Consultants einen neuen Ansatz, um die drängenden Probleme der Stahlindustrie effizienter zu lösen.

"Überkapazitäten und Billigimporte stellen die größten Bedrohungen für die Stahlindustrie dar – und diese Lage wird sich in der nahen Zukunft nicht merklich verändern", erläutert Thomas Wendt, Partner von Roland Berger in Nordamerika. "Heute ist es günstiger, eine Tonne Stahl um die halbe Welt zu transportieren, als sie ein paar Hundert Kilometer auf der Schiene oder Straße zu verschieben. Stahlkonzerne sollten daher nicht nur auf die Kosten achten, sondern vielmehr an ihren Umsätzen arbeiten."

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