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The strategist's change: How successful Chief Strategy Officers transform their companies

2014

In einer sich permanent ändernden Welt, in der geopolitische Faktoren die wirtschaftlichen Zusammenhänge stark beeinflussen, müssen Firmen in der Lage sein, ihre Strategie und ihr Geschäftsmodell regelmäßig zu überprüfen und anzupassen. Transformation wird so für zwei Drittel der Firmen zum alltäglichen Prozess, um auf dem Markt erfolgreich zu wirtschaften; 90 Prozent von ihnen besitzt mittlerweile eine hausinterne Strategieabteilung.

Das ergibt die neue Studie "The strategist's change – How successful CSOs transform their companies" von Roland Berger Strategy Consultants und der Universität St. Gallen. Die Studie basiert auf einer umfangreichen Umfrage unter 160 Strategieleitern europäischer Unternehmen aus verschiedenen Branchen.

Um diesen permanenten Transformationsprozess effizient voranzutreiben, hat sich der Chief Strategy Officer (CSO) in den meisten Firmen als wichtiges Mitglied des Top-Managements etabliert. "Chefstrategen genießen einen immer höheren Stellenwert in den Unternehmen aller Branchen", erklärt Roland Berger-Partner Tim Zimmermann. "So berichten sie direkt an die Geschäftsführung ihrer Firma und stehen ihr beratend zu Seite, wenn es darum geht, die Zukunft des Unternehmens zu gestalten."

Doch obwohl den CSOs eine zunehmend wichtigere Rolle im Unternehmen zugeschrieben wird, müssen sie andererseits mit immer knapperen Ressourcen kämpfen – finanziell und personell. "Um eine passende Strategie für die eigene Firma zu erarbeiten und umzusetzen, braucht der Chefstratege entsprechende Ressourcen, um ein dediziertes Team aufstellen zu können“, erläutert Prof. Dr. Markus Menz vom Institut für Betriebswirtschaft der Universität St. Gallen.

Die Realität sieht jedoch oft anders aus: Die Zahl der Strategie-Vollzeitkräfte in den Unternehmen im deutschsprachigen Raum ist in den vergangenen drei Jahren sogar zurückgegangen. "Die weitverbreitete Vorstellung eines Strategie-Wasserkopfes ist in den meisten Firmen bislang nur ein Mythos", sagt Prof. Dr. Menz. Allerdings zeigt die Studie erhebliche Branchenunterschiede: Leisten sich Finanzunternehmen sowie Biotechnologie-, Pharma- und Chemiekonzerne deutlich größere Strategieabteilungen, so bilden die Dienstleistungsbranche, die Konsumgüterindustrie und der Handel das Schlusslicht.

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