• Alumni  
  • FacebookTwitterLinkedInXingGoogle+RSS
  • Länderseiten
 
 
 

Umfangreiche Finanzdienstleistungen führen zu mehr Neuwagenkäufen und höheren Umsätzen bei den Automobilherstellern

2016

Weltweit werden immer mehr PKWs verkauft. Während der chinesische Markt zwischen 2010 und 2014 um durchschnittlich 54 Prozent jährlich gewachsen ist, stagnierten die Verkäufe in Europa. Und bis 2020 erwarten europäische Autohersteller (OEMs) nur ein moderates Wachstum. Dabei erfolgt die Finanzierung immer häufiger über Kredite oder Leasing und wird neben den klassischen Bankhäusern auch zunehmend von herstellerverbundenen Autobanken angeboten. In ihrer neuen Studie "New captive finance – optimizing the Customer Lifetime Value" haben die Roland Berger-Experten vier strategische Ansätze identifiziert, wie Banken der Automobilwirtschaft das Geschäft mit Finanzdienstleistungen als zusätzliche Umsatztreiber ausbauen können.

"In Deutschland werden bereits 45 Prozent der Autofinanzierungen über Autobanken abgewickelt", sagt Philipp Grosse Kleimann, Partner von Roland Berger. Andere europäische Länder wie Großbritannien, Italien, Spanien oder Frankreich liegen nur zwischen 34 und 37 Prozent. Ein Grund ist das breitere Angebotsspektrum deutscher Autobanken. "Aus Sicht der Autohersteller macht ein umfangreiches Produktangebot auch deswegen Sinn, weil sie dadurch Kundendaten generieren können, die normalerweise nur für die finanzierenden Banken bestimmt sind", ergänzt Grosse Kleimann.

Experten

Weitere Publikationen