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Volkswirtschaftliche Effekte der Kinofilmproduktion in Deutschland

2014

Die Kinofilmproduktion in Deutschland hat in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. So wurden 2012 über 240 Kinofilme in Deutschland produziert – doppelt so viele wie im Jahr 2004. Dabei spielen internationale Koproduktionen eine immer wichtigere Rolle: Sie machen mittlerweile fast die Hälfte aller deutschen Spielfilme aus. Insgesamt generierte die Produktion von Kinofilmen in Deutschland im Jahr 2012 einen direkten Umsatz von 573 Millionen Euro. Rechnet man auch die indirekten Umsätze der Zulieferer sowie weitere Ausgaben der Industriebeschäftigten hinzu, so belaufen sich die Umsätze der Branche auf rund 1,4 Milliarden Euro.

In der neuen Studie "Volkswirtschaftliche Effekte der Kinofilmproduktion in Deutschland" analysieren die Roland Berger-Experten die deutsche Kinoindustrie und nehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich unter die Lupe. Die Studie, in die u.a. die Ergebnisse einer Online-Befragung unter internationalen Filmproduzenten einfließen, zeigt: Die Kinofilmproduktion in Deutschland beschäftigt mittlerweile rund 10.000 Menschen und generiert Steuereinnahmen von fast 170 Millionen Euro. Darüber hinaus hat sie eine wichtige kulturelle und technologische Bedeutung.

"Deutschland hat als Standort für Kinofilmproduktion eine gute Position", erklärt Ina Wietheger, Partner von Roland Berger Strategy Consultants. "Internationale Filmproduktionen schätzen vor allem die hohe Qualität und Produktivität der deutschen Filmschaffenden, die hervorragende Infrastruktur und flexiblen Arbeitsbedingungen."

(German only)

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